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Power für die Heizung:

Ein Heizsystem benötigt Strom – Daran führt kein Weg vorbei. Der folgende Text zeigt die unterschiedlichen Möglichkeiten.

Externer Akkutank:

Die Lösung mit einem externen Akkutank ist die bevorzugte Lösung für alle technischen Taucher. Leider ist dies auch mit Abstand die teuerste Lösung. In der Regel bestehen diese Lösungen aus: Heizsystem, Anzugsdurchführung (Zwischenstück oder kombiniertes Einlassventil) und Akkutank. Will oder muss man die Temperatur regeln, kommt noch eine Heizungssteuerung dazu. Zum Beispiel: WAM Akkutank mit HEAT oder HEAT Only Kopf oder SCALEO HEAT als Zwischensteckversion oder in Verbindung mit einem kombinierten Einlassventil. Komplexere Konfigurationen mit unterschiedlich ansteuerbaren Heizzonen sind hier ebenfalls möglich. Die technischen Taucher verwenden ein Harnes an dem der externe Akkutank befestigt wird. Bei Sporttauchern mit einem herkömmlichen Jacket fehlt diese Montagemöglichkeit. Hier muss man nach einer anderen Befestigungsmöglichkeit für den Akkutank suchen. Bei kleinen Akkutanks (z.B. nur für heizbare Handschuhe) ist dies einfacher als bei den grossen Akkutanks.
Externe Akkutanks und entsprechende Durchführungen für den Trockenanzug sind nicht billig. Will man zum Beispiel nur geheizte Handschuhe an einem externen Akkutank betreiben, so hat dies seinen Preis. Dabei ist die heizbare Bekleidung oftmals das günstigste Teil der gesamten Lösung.

Interner Akku (mit oder ohne Steuerung)

Die Lösung mit einem internen Akku wird von technischen Tauchern normalerweise nicht verwendet. Bei Bedarf kann man nicht einfach einen anderen Akkutank unter Wasser anschliessen und es bestehen Bedenken bezüglich der Lithium Akkus (z.B. was passiert bei einem Kurzschluss oder Brand). Trotzdem gibt es Lösungen mit internen Akkus. Bei Heizteufel werden hierfür LiPo Akkus eingesetzt. Die integrierte Schutzelektronik verhindert einen Kurschluss bzw. Brand. Zusätzlich sind die Akkus von Heizteufel wasserdicht. Bei den internen Akkus stellt sich das Problem der Steuerung. Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten.


Die erste Möglichkeit ist es keine Steuerung zu verwenden. Das heisst sobald das Heizsystem angeschlossen ist, wird geheizt. Dies wird eigentlich nicht empfohlen. Während dem Tauchgang habe ich keine Möglichkeit das System abzuschalten! Nur wenn man genau weiss, dass die Heizung nicht zu heiss wird, könnte man so etwas einsetzen. Heizbare Handschuhe oder heizbare Socken könnten so allenfalls realisiert werden.

Die zweite Möglichkeit ist eine Steuerung am Akku (z.B. mit mehreren Stufen). Die Heizungsleistung lässt sich unter Wasser zwar auch nicht regulieren, aber man kann vor dem Tauchgang eine Stufe einstellen und sich langsam an die perfekte Stufe herantasten. Das heisst man beginnt zuerst auf der niedrigsten Stufe und wenn es beim TG zu kalt wird, nimmt man das nächste Mal eine höhere Stufe.

Die dritte Möglichkeit ist ein interner Akku mit einer extern bedienbaren Steuerung. Hier gibt es Lösung mit einer Funkfernbedienung oder via Magnet. Bei der Lösung mit der Funkfernbedienung kann, je nach Hersteller nur eine oder mehrere Heizungsstufen ausgewählt werden. Bei Heizteufel kommt eine magnetische Lösung mit 4 Heizungsstufen zum Einsatz. Die Steuerung mit der Sensorik ist beliebig unter dem Anzug positionierbar und reagiert auf den Magneten im Abstand von bis zu 5 cm. Die Sensorik sollte an einer leicht erreichbaren Stelle positioniert werden (z.B. auf der Brust oder am Oberschenkel).

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